Oans, Zwoa, g'truffa

 

Griaß Gott leabe Bergstedter Hockey-Madl und -Buam. I moag euch a Gschichtn veazähle von vearzeh (=14) wackere Rotfüachs, die wo aaf de Wies'n a hoidnhaftes Hockey g'spuit ham. #translation_bairisch_deutsch_ein#
Vom weißblauen Wellingsbüttler Himmel zum eiskalten Eckerkamp, unterbrochen vom nervenden nordddeutsche Niederschlag: So beschreiben abgefeimte Alliteraten das widrige Wiesn-Wetter, das uns am Samstag zum traditionellen Oktoberfest-Turnier bei Klippers Rasengöttern begleitete. Aber der norddeutsche Rotfuchs kennt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung – wie etwa Dirndl und Lederhosn, die ab dem frühen Nachmittag direkt an der Haut klebten.
Warum schreibt der Chronist zuerst vom Wetter?  Vielleicht, weil im ersten Spiel gegen die Mamas und Papas aus Raffelberg (das liegt bei Duisburg) kein California Dreamin' aufkam. Denn wir Füchse haben zwar beim herzhaften Hallo-Wach-Frühstück – Brezn, Bier, Weißwürschtl – kräftig zugeschlagen, nicht aber auf dem Platz, wo es bekanntlich entscheidend ist. 0:3. 
Maß nehmen war nun angesagt, vor, nach, neben und beim Spiel, es ist ja Oktoberfest-Samstag. Sagte sich zumindest Rotfuchs-Goalgetter Simon, als er Sekunden vor dem Schlusspfiff im zweiten Spiel gegen die Uhlenmixer die Kugel nicht nur zentimetergenau an den Fuß des Gegenspielers transferierte, sondern auch den Schluss-Siebenmeter versenkte. 1:0 für uns. Und noch einmal Maß nehmen!
Schade, dass  beim finalen Gruppenspiel gegen die bei Klipper beheimateten Schlenzangels sich nur der Bunsen-Sebbl in Normalform zeigte und – unter den Augen seiner eigens angereisten Familie – zum zwischenzeitlichen 1:1 traf. Dennoch zeigte sich der zum Ersatzcoach, Hilfs-Schiri – „Wir wissen wo dein Auto steht!“ – und Foto-Dokumentar avancierte Philipp hochzufrieden. Nicht zuletzt mit der Leistung unserer Berg-Madln, vulgo Berg-Fräulein, Katja und Sosi, die uns Rotfüchse mit Feuer und Eifer mehr als ergänzt haben.
Es gibt auf jedem Turnier ein letztes Spiel und wenn es nicht das Endspiel ist, das wir nicht erreicht haben, geht es gern einmal verloren. So auch dieses Mal. Als brave Gäste gaben wir uns den gast gebenden Rasengöttern geschlagen und als Folge des häufigen Maßnehmens neben statt auf dem Platz ist dem Berichterstatter das genaue Ergebnis nicht mehr erinnerlich.
Viele, die sich jetzt noch an den Anfang des Artikels erinnern, fragen sich jetzt, wer bei einem 14er-Kader wie lange gespielt hat. Die Antwort: Wir haben eineinhalb Mannschaften gebildet. Bis auf unsere vier Madln und den Mannschafts-Öhi haben sich die männerlastigen Rotfüchse mit den damenlastigen Parkhörnchen von Horn-Hamm zu den Rothörnchen gepaart, die immerhin erst im Viertelfinale die Segel streichen mussten.

Servus bis zum nächsten Mal sagt der Marius

 

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